Motivation und Ansatz

Durch meine mehrjährige Arbeit mit Unfallpatienten im jüdischen Krankenhaus Berlin wurde mir klar, dass der rein somatische bzw. körperliche Behandlungsansatz zu kurz greift. Besonders körperliche Traumata, die in der Regel durch Unfälle entstehen, bringen uns an unsere Verletzbarkeit, die oft mit existentiellen Ängsten verbunden ist. Diese Ängsten wurden nur in den wenigsten Fällen durch körperliche Behandlungen dauerhaft und nachhaltig beseitigt, was mich dazu führte, den systemischen Therapieansatz mit zur Anwendung zu bringen. Hier habe ich die Möglichkeit ganzheitlich mit Ihnen zu arbeiten, was bedeutet, dass die Patienten als Ganzes und nicht nur die Problematik im Mittelpunkt der Behandlung stehen. Sie entscheiden, auf welchem Weg bzw. in welcher Art und Weise wir uns Ihrem (Schmerz) Problem nähern. Wichtig ist aus meiner Erfahrung, dass es Ihnen auf diesem Weg möglichst gut geht. Dabei spielt Vertrauen in den Therapieprozess, Vertrauen zu sich selbst und auch Vertrauen zu mir eine bedeutende Rolle.

SoBoMi für Soulfullness, Bodyimage und Mindfullness bzw. Lebensfreude, Körperwahrnehmung und Achtsamkeit.
Ich denke um Lebensfreude empfinden zu können bedarf es zunächst der Achtsamkeit mit mir selbst. Oder anders, geht es mir gut im Hier und Jetzt, und wenn nicht, warum? Neben körperlichen Schmerzen können dabei auch noch andere Themen von Bedeutung sein. Warum kann ich mich nicht so nehmen wie ich bin, lässt mich meine Vergangenheit nicht los, kann ich Kränkungen oder traumatische Erlebnisse nicht vergessen oder warum lebe ich nicht meine Wünsche und Bedürfnisse?

Auch bei diesen Fragen kann insbesondere der Schmerz eine bedeutsame Rolle spielen, denn er zählt zu den nachvollzieh- und fühlbarsten, menschlichen Gefühlen, jeder kennt ihn und er erfasst den Menschen, ebenso wie Leid, auf allen Ebenen. Schmerzen haben eine sehr große Bandbreite an Qualitäten und alle Menschen empfinden sie unterschiedlich. Prägung und Erziehung, das soziale Umfeld, Tagesform, allgemeiner Gesundheitszustand, Stress, Wetter und noch viele weitere Faktoren beeinflussen unser Schmerzempfinden. Doch genau diese große Variabilität machen ihn zu einem sehr guten Indikator unserer Persönlichkeit und es lässt sich viel aus ihm ableiten. Er ist sozusagen eine innere Stimme des Menschen. Ist es möglich diese Stimme zu verstehen, gelingt es uns in eine positive Kommunikation mit unserem Körper zu treten.

Ich biete Ihnen somit mit meinem Angebot verschiedene Zugänge und Ansätze für Ihr Problem. Neben der ganzheitlichen Schmerztherapie, quasi als „Königsdisziplin“ weil sie vieles beinhaltet und die meisten Möglichkeiten bietet, auch die mehr kognitive Herangehensweise in der Psychotherapie oder für für die körperliche bzw. somatische Ebene die Physiotherapie.

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